Die “Fränkische Schweiz” …
… genannt auch “Schlupfwinkel des deutschen Gemüts”. Ein herrliches Fleckchen Erde, in Gedichten, Liedern und Filmen festgehalten und gerühmt.
Imposante Felsen, gewundene Täler mit Bachläufen, blühende Obstgärten, geheimnisvolle Höhlen und unberührte Natur ist eine Reise wert. Gesunde Wälder, saftige Wiesen, stolze malerische Burgen und Schlösser, alte Ruinen und romantische Mühlen bilden ein reizvolles landschaftliches Kontrastprogramm, bei dem man sich bestens von Alltag und Hektik erholen kann. Sei es in der Kirschen- und Apfelblüte, in der Sommerfrische oder im bunten Farbenrausch des Herbstes.
Der “Naturpark-Fränkische-Schweiz” umfasst 240.000 Hektar und verfügt über eine fast unüberschaubarer Vielfalt an Fauna und Flora.
Kirschenland – Mehr als 200.000 Bäume in der Region, somit das größte Kirschenanbaugebiet der EU. Daher auch ein eigenes Kirschenfest in Pretzfeld im Juli. Herrlich die Blütezeit der Kirschen im Mai.
Feste – Frühlingsfest, “Walberlafest” in Kirchehrenbach auf der Ehrenbürg am 1. Sonntag im Mai. Im Juli das Annafest auf den Forchheimer Bierkellern, unter schattigen Linden und Eichen. Außerdem zahlreiche örtliche Brauchtumsfeste, Kirchweihen, Kerwa, Vereinfeste, Backofenfeste, Osterbrunnen …
Tradition – Wallfahrten nach Gößweinstein zur heiligen Dreifaltigkeit, einer herrlichen Barock-Basilika, erbaut von Balthasar Neumann, farbenprächtige Prozessionen (teilweise in schönen alten Trachten) in verschiedenen Orten mit bezaubernden Fachwerkhäusern.
Essen und Trinken – 80 Kleinbrauerein sorgen für echt „fränkischs Bier” (ca. 3,50 Euro/Liter). Berühmt ist die kleinste Brauerei Kathi-Bräu in Aufsees, die inzwischen zum größten Motorrad-Treffpunkt avanciert ist (Guiness Buch der Rekorde). Aber sicher nicht schlecht ist auch ein Schlenkerla Rauchbier (schmeckt erst nach der zweiten Halbe aber dann umso mehr).
200 Schnapsbrennereien destillieren aus heimischen ungespritztem Obst feine, geistvolle Edelbrände.
Mit herzhaftem knusprigem „Schäufele”, dazu fränkische Klöße (ca. 6 Euro), Bratwürste gebraten oder als „blaue Zipfel” gekocht, deftige Brotzeiten aus eigener Hausschlachtung mit Krusten-Bauernbrot aus dem Stein- oder Holzbackofen, fränkischem Jura-Lamm und lebendfrischen Forellen aus dem nahen klaren Bach, findet der Feinschmecker seine kulinarischen Genüsse ohne dabei seinen Geldbeutel zu strapazieren.
Nicht bekannt – Langeweile, schlechtes Essen und die Buchstaben P, T und K, die der Franke (äh Frange) nicht aussprechen kann. Man schreibt daher Pöhlmann mit hardn B, der Disch wird mit an hardn D und der Frange mit an k geschrieben. Frängisch ist ein eigener Dialekt, von Ort zu Ort unterschiedlich, und Hochdeutsch lernen die Kinder als 1. Fremdsprache in der Schule.
Lust auf Besuch von Nachbarstädten? Weltkulturstadt Bamberg, Forchheim, Festspielstadt Bayreuth, Frankenmetropole Nürnberg, romantisches Rothenburg ob der Tauber, Bierstadt Kulmbach, Coburg, Vierzehnheiligen, Kloster Banz, Würzburg, Karlsbad, Marienbad usw. (Busangebote oder selbst fahren).
Kulturelles – Neben vielen örtlichen Veranstaltungen, Basilika-Konzerten, Schlosshof-Konzerten und Serenaden, bietet der „Theater/Musik-Sommer” in verschiedenen Spielorten der Umgebung vielfältige Theaterstücke, musikalisch-literarische Abende und Kabaretts.
Kinder und aktive Freizeit – Spielzeugmuseum in Gößweinstein, die große Sommerrodelbahnen, Mal- und Werkkurse in Morschreuth, Kajakfahren auf der Wiesent, Radtouren, Golfen, Fliegenfischen, Klettern, Fränkischer-Schweiz-Marathon am autofreien Sonntag im Herbst, Segelflieger-Schule Burg Feuerstein, Museums-Dampfbahn Ebermannstadt-Behringersmühle und natürlich die Erlebniswelt des Freizeitparks Schloß Thurn sorgen für Spaß und Unterhaltung.








